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Flexible Einschulung

In der Schweiz wird über flexible Einschulung diskutiert. So befürwortet beispielsweise auch die CVP Basel-Stadt eine flexible Einschulung

“Wir befürworten eine flexible frühere Einschulung: Schuleintritt mit fünf oder sechs Jahren. Der Besuch des Kindergartens soll ab drei Jahren möglich sein, ab dem vierten Lebensjahr obligatorisch.”
Parteiprogramm CVP Basel-Stadt
, 06.08.2006

Lothar Dunkel, Schulpsychologe vom Berufsverband Deutscher Psychologen BDP, geht noch einen Schritt weiter:

“Unbeeindruckt von den Folgen der Zerstörung homogener Lerngruppen und eines gegliederten Schulwesens forderte Lothar Dunkel, Schulpsychologe vom Berufsverband Deutscher Psychologen BDP, die Eingangsklassen in den Grundschulen sollten «gleitend» aufgebaut werden: fünf- bis siebenjährige sollten vom Sommer bis Herbst «fliessend» eingeschult werden, jedes Kind müsse individuell unterrichtet werden, damit würde sich denn auch das «Sitzenbleiben» erübrigen. «Freude» und «alle Sinne» sollten im Mittelpunkt der Schule stehen, und ausserdem bräuchten Schulen mehr «Freiräume», dann seien sie motivierender, und das Leistungsniveau würde wieder steigen.”
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_36/T08.HTM, 06.08.2006

Vielleicht werden wir dies in der Schweiz in zwei, drei Jahren ebenfalls ernsthaft in Erwägung ziehen.

3 Responses to “Flexible Einschulung”

  1. on 08 Feb 2008 at 17:34 Anonymous

    Ein wenig mehr Zurückhaltung bei der Individualisierung würde vermutlich unserer Gesellschaft gut tun. Die Gewaltexzesse in der letzten Zeit zeigen, was die Förderung des Einzelnen gebracht hat.

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