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	<title>Kommentare zu: Informatik als Unterrichtsfach</title>
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	<description>nationale Wissens- und Diskussionsplattform über Bildung in der Schweiz</description>
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		<title>Von: Andreas Siebel</title>
		<link>http://bildungsblog.ch/2006/09/11/informatik-als-unterrichtsfach/#comment-649</link>
		<dc:creator>Andreas Siebel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 09:48:57 +0000</pubDate>
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		<description>Als angehender Informatiklehrer wollte ich zu Leos Kommentar nur etwas anmerken.

Du sagst, die Informatik, wird überschätzt, weil der Computer doch nur ein Hilfsmittel sei. Auch in der Informatik ist der Computer aber nur ein Hilfsmittel zur Umsetzung theoretischer Konzepte.


Und &quot;Codierung&quot; ist auf gar keinen Fall ein &quot;Detail&quot; (zumindest genauso wenig wie z.B. die &quot;Differenzialrechnung&quot; für die Mathematik, sondern eines der fundamentalen Konzepte der Informatik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als angehender Informatiklehrer wollte ich zu Leos Kommentar nur etwas anmerken.</p>
<p>Du sagst, die Informatik, wird überschätzt, weil der Computer doch nur ein Hilfsmittel sei. Auch in der Informatik ist der Computer aber nur ein Hilfsmittel zur Umsetzung theoretischer Konzepte.</p>
<p>Und &#8220;Codierung&#8221; ist auf gar keinen Fall ein &#8220;Detail&#8221; (zumindest genauso wenig wie z.B. die &#8220;Differenzialrechnung&#8221; für die Mathematik, sondern eines der fundamentalen Konzepte der Informatik.</p>
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		<title>Von: Ivo Bättig</title>
		<link>http://bildungsblog.ch/2006/09/11/informatik-als-unterrichtsfach/#comment-86</link>
		<dc:creator>Ivo Bättig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2006 09:05:01 +0000</pubDate>
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		<description>Kurz ein paar Kommentare des Verfassers zum Kommentar...

- „Anwender ist heute ja jeder“ – Anwender reicht eben nicht! Genau um das geht es ja. Dazu braucht es keine Fachkräfte. Der Informatikunterricht soll nicht Anwendungen lernen, sondern die groben Ideen und Konzepte hinter all der Technologie. Technologie ist ja heute allgegenwärtig - Auto, Waschmaschine, Uhr, Computer, Telefon, etc. und es ist wichtig etwas hinter die Kulissen zu schauen.

- „Auch die meisten Programme werden sich auch in Zukunft so schnell verändern das eine Ausbildung während der obligatorischen Schulzeit kaum Sinn macht“ – Genau das sage/meine ich. Es macht keinen Sinn Schüler auf einzelnen Programmen auszubilden. Die entsprechenden Programme werde automatisch in anderen Unterrichtsfächern resp. im Alltag trainiert. Ziel sollte es sein Ideen und Konzepte zu lernen und nicht Anwendungen.

„Computer schon mal eingeschaltet, Maus bedient, Text geschrieben und eine Tabellenkalkulation bedient haben“ – Das reicht eben nicht. Dazu würden auch ein paar Stunden Unterricht reichen. Ziel sollte es sein Ideen und Konzepte zu lernen und nicht Anwendungen.

„Details (wie die oben erwähnte Codierung) werden später nur ein kleiner Teil der SchülerInnen beherrschen müssen“ – Sehe ich auch so. Daher soll nicht das Kodieren im Mittelpunkt stehen, sondern das Ziel muss sein die entsprechenden Ideen und Konzepte zu verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz ein paar Kommentare des Verfassers zum Kommentar&#8230;</p>
<p>- „Anwender ist heute ja jeder“ – Anwender reicht eben nicht! Genau um das geht es ja. Dazu braucht es keine Fachkräfte. Der Informatikunterricht soll nicht Anwendungen lernen, sondern die groben Ideen und Konzepte hinter all der Technologie. Technologie ist ja heute allgegenwärtig &#8211; Auto, Waschmaschine, Uhr, Computer, Telefon, etc. und es ist wichtig etwas hinter die Kulissen zu schauen.</p>
<p>- „Auch die meisten Programme werden sich auch in Zukunft so schnell verändern das eine Ausbildung während der obligatorischen Schulzeit kaum Sinn macht“ – Genau das sage/meine ich. Es macht keinen Sinn Schüler auf einzelnen Programmen auszubilden. Die entsprechenden Programme werde automatisch in anderen Unterrichtsfächern resp. im Alltag trainiert. Ziel sollte es sein Ideen und Konzepte zu lernen und nicht Anwendungen.</p>
<p>„Computer schon mal eingeschaltet, Maus bedient, Text geschrieben und eine Tabellenkalkulation bedient haben“ – Das reicht eben nicht. Dazu würden auch ein paar Stunden Unterricht reichen. Ziel sollte es sein Ideen und Konzepte zu lernen und nicht Anwendungen.</p>
<p>„Details (wie die oben erwähnte Codierung) werden später nur ein kleiner Teil der SchülerInnen beherrschen müssen“ – Sehe ich auch so. Daher soll nicht das Kodieren im Mittelpunkt stehen, sondern das Ziel muss sein die entsprechenden Ideen und Konzepte zu verstehen.</p>
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		<title>Von: leo</title>
		<link>http://bildungsblog.ch/2006/09/11/informatik-als-unterrichtsfach/#comment-85</link>
		<dc:creator>leo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 17:37:13 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade in der uneinheitlichen Infrastruktur und Lernpläne sehe ich ein Problem. Die Infrastruktur müsst meiner Meinung nach professionell bereitgestellt und gewartet werden. Die Lernpläne müssten einheitlich und verständlich sein, dann würde auch ein &quot;fachfremder&quot; (wer ist dann heute von den jüngeren Lehrer noch fachfremd? Anwender ist heute ja jeder) Lehrer kein Problem haben.

Auf die anderen Seite darf aber die Informatik auf keinen Fall zu wichtig genommen werden. Der Computer ist ein Hilfsmittel, Details (wie die oben erwähnte Codierung) werden später nur ein kleiner Teil der SchülerInnen beherrschen müssen. Auch die meisten Programm werden sich auch in Zukunft so schnell verändern das eine Ausbildung während der obligatorischen Schulzeit kaum Sinn macht. Gewisse Grundlagen sollte ein SchülerIn aber beherrschen um in der Berufswelt zu bestehen. Computer schon mal eingeschaltet, Maus bedient, Text geschrieben und eine Tabellenkalkulation bedient haben. Und beinahe noch wichtiger (weil später nirgends mehr erlernbar) ist Medienkompetenz (wobei klassische Medien ebenso dazu zählen). Der Umgang mit Informationen aus verschiedene Quellen muss unbedingt gelernt sein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in der uneinheitlichen Infrastruktur und Lernpläne sehe ich ein Problem. Die Infrastruktur müsst meiner Meinung nach professionell bereitgestellt und gewartet werden. Die Lernpläne müssten einheitlich und verständlich sein, dann würde auch ein &#8220;fachfremder&#8221; (wer ist dann heute von den jüngeren Lehrer noch fachfremd? Anwender ist heute ja jeder) Lehrer kein Problem haben.</p>
<p>Auf die anderen Seite darf aber die Informatik auf keinen Fall zu wichtig genommen werden. Der Computer ist ein Hilfsmittel, Details (wie die oben erwähnte Codierung) werden später nur ein kleiner Teil der SchülerInnen beherrschen müssen. Auch die meisten Programm werden sich auch in Zukunft so schnell verändern das eine Ausbildung während der obligatorischen Schulzeit kaum Sinn macht. Gewisse Grundlagen sollte ein SchülerIn aber beherrschen um in der Berufswelt zu bestehen. Computer schon mal eingeschaltet, Maus bedient, Text geschrieben und eine Tabellenkalkulation bedient haben. Und beinahe noch wichtiger (weil später nirgends mehr erlernbar) ist Medienkompetenz (wobei klassische Medien ebenso dazu zählen). Der Umgang mit Informationen aus verschiedene Quellen muss unbedingt gelernt sein!</p>
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